Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert in Görlitz an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Termin am 17.06.2019

Der Volksaufstand vom 17. Juni war ein zentrales Ereignis der Widerstandsgeschichte der frühen DDR. Mehr als eine Million Menschen demonstrierten in 700 Orten gegen das kommunistische Regime, für Freiheit und die Deutsche Einheit.

OB Deinege (li.) bei Kranzniederlegung mit dem Landesbeauftragten

Der Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow, erinnert in Görlitz mit seiner Teilnahme an der Gedenkfeier auf dem Postplatz daran, dass neben den Ereignissen in Berlin auch wichtige Impulse von Sachsen ausgingen.

Die öffentliche Gedenkveranstaltung beginnt am Montag, den 17. Juni 2019, um 14:30 Uhr. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege, und der Rede des Sächsischen Landesbeauftragten legen beide sowie Vertreter des städtischen Lebens Kränze an der Gedenktafel für die Opfer des Arbeiteraufstandes nieder.

Parallel dazu ist noch bis zum 30. Juni 2019 im Gleis 1 – KulTourPunkt (Ostflügel des Görlitzer Bahnhofes), Bahnhofstraße 76, ein Teil der Wanderausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch" zusehen. Er stellt wichtige Streikzentren wie auch verschiedene Protagonisten näher vor und erklärt Ursachen, Verlauf und Folgen des Aufstandes sowie den späteren Umgang beider deutscher Staaten mit den Ereignissen.

Gedenkveranstaltung:

17. Juni 2019 │ 14:30 Uhr │ Redebeiträge und Kranzniederlegung │ Gedenktafel Postplatz Görlitz