Biografieklärung

Viele Betroffene haben Schwierigkeiten, die erlebte politische Verfolgung in die eigene Biografie einzubauen. Das Aufbrechen lang verdrängter Erinnerungen führt mitunter zu Retraumatisierungen, häufig aber zu dem Bedürfnis, über das Geschehene zu sprechen, um es für sich einordnen und bewältigen zu können. Der Landesbeauftragte begleitet Betroffene und ihre Angehörigen sowohl bei Fragen zur Schicksalsklärung als auch bei retrospektiven Einordnungen. Er bietet allerdings keine psychosoziale Beratung an! Bei entsprechendem Bedarf vermittelt der Landesbeauftragte Hilfesuchende gerne an geeignete Beratungsstellen.