Leistungen nach dem 2. Dopingopfer-Hilfegesetz

Seit Juli 2016 ist das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz (2.DOHG) in Kraft. Damit sollen diejenigen Hochleistungssportler und -nachwuchssportler der DDR, die durch staatlich in Auftrag gegebenes Doping erhebliche Gesundheitsschäden erlitten haben, aus humanitären und sozialen Gründen finanziell und moralisch unterstützt werden.

Zu diesem Zweck ist beim Bundesverwaltungsamt ein Hilfefonds eingerichtet worden. Betroffene erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, eine einmalige finanzielle Hilfe in Höhe von € 10.500, sofern sie beim ersten Dopingopfer-Hilfegesetz nicht berücksichtigt worden sind.

Die Frist für die Antragstellung endet am 31.12.2018.

Das Gesetz sieht als Antragsvoraussetzungen den Nachweis der Zugehörigkeit zum Leistungssport und den Nachweis erheblicher Gesundheitsschäden infolge (aus Sicht der Opfer) unwissentlicher Dopingverabreichung vor.

Das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular (siehe rechts oben) senden Sie bitte unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen an folgende Adresse:

Herrn
Thomas Küppers – persönlich - o.V.i.A.
Bundesverwaltungsamt
ZMV I 4 - Hilfeleistungen für Dopingopfer
50728 Köln

Per Mail können die zuständigen Mitarbeiter über die zentrale E-Mail-Adresse dopingopferhilfe@bva.bund.de erreicht werden. Für Fragen und weitere Auskünfte stehen Ihnen folgende Ansprechpartnerinnen montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr zur Verfügung.

Afra Linden-Umlauf

Telefon: 0228 99 358 4757
Peter Gäntgen

Telefon: 0228 99 358 4755
Monika Schröder

Telefon: 0228 99 358 5855

Zusätzliche Hilfe bietet auch der in Berlin sitzende  Doping-Opferhilfe-Verein, der telefonisch unter der 030-44 71 08 26 und per Mail unter der info@no-doping.org zu erreichen ist und zu den Hilfsmöglichkeiten umfassend berät. Postalisch können Sie sich an folgende Adresse wenden:

doping-opfer-hilfe e.V.
Neuen Grünstraße 38
10179 Berlin