Leistungen nach dem 2. Dopingopfer-Hilfegesetz

Seit Juli 2016 ist das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz (DOHG 2) in Kraft. Damit sollen diejenigen Hochleistungssportler und -nachwuchssportler der DDR, die durch staatlich in Auftrag gegebenes Doping erhebliche Gesundheitsschäden erlitten haben, finanziell und moralisch unterstützt werden.

Zu diesem Zweck wurde beim Bundesverwaltungsamt ein Hilfefonds eingerichtet. Betroffene erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, eine einmalige finanzielle Hilfe in Höhe von 10.500 Euro, sofern sie beim Ersten Dopingopfer-Hilfegesetz unberücksichtigt blieben.

 

Bitte beachten Sie, dass die Frist für eine Antragstellung mit dem 31.12.2019 abgelaufen ist.

 

Anträge, die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz tritt mit Ablauf des Jahres 2020 außer Kraft.

 

Sofern Sie bereits vor dem 31.12.2019 einen Antrag nach dem DOHG 2 gestellt haben und noch Formulare benötigen, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:

Frau
Paniz Amid-Hosseini – persönlich - o.V.i.A.
Bundesverwaltungsamt
ZMV I 4 - DOH
50728 Köln

 

Die zuständigen Mitarbeiter erreichen Sie per Mail über die zentrale Adresse dopingopferhilfe@bva.bund.de. Für Fragen und Auskünfte stehen Ihnen folgende Ansprechpartner montags bis freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr zur Verfügung:

Paniz Amid-Hosseini

Telefon: 0228 99 358 5763
Ulf Engling

Telefon: 0228 99 358 4763

 

Zusätzliche Hilfe finden Sie bei dem in Berlin sitzenden Verein Doping-Opfer-Hilfe. Er berät umfassend zu Hilfsmöglichkeiten und ist telefonisch unter der Rufnummer 030-80493312 sowie per Mail unter info@no-doping.org zu erreichen. Postalisch können Sie sich an folgende Adresse wenden:

Doping-Opfer-Hilfe e. V.
Neue Grünstraße 38
10179 Berlin