Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Erinnerungskultur

Wir arbeiten DDR-Geschichte(n) auf und setzen uns für eine lebendige Erinnerungskultur ein.

Informationen zur Aufarbeitung
Bürgerberatung LASD

Beratung

Wir beraten zu Fragen der Rehabilitierung von SED-Unrecht und helfen bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen.

Unsere Beratungsangebote
Schüler beim Workshop

Politische Bildung

Unsere Bildungsangebote geben Einblicke in das politische System der DDR und den Lebensalltag der Menschen.

Unsere Bildungsangebote
  • Die Sächsische Landesbeauftragte zum Tag der Deutschen Einheit

    Am 3. Oktober 2022 jährt sich der Tag der Deutschen Einheit zum 32. Mal. Die Sächsische Landesbeauftragte, Dr. Nancy Aris, erinnert aus diesem Anlass daran, dass das Ende der Diktatur in der DDR keine Selbstverständlichkeit war, sondern von mutigen Bürgerinnen und Bürgern erkämpft wurde. Diese übernahmen auch in der Zeit der Transformation politische Verantwortung und schufen so die Grundlage unserer heutigen demokratischen Ordnung. „Wir sollten diese Erfahrungen stärker in den gesamtdeutschen Dialog einbringen, denn Vergangenheitsbewältigung ist immer auch Zukunftsgestaltung. Das 'Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation', für das sich das Städtetandem Plauen und Leipzig bewirbt, würdigt diese Leistungen und holt die Umbruchserfahrungen der Menschen in aktuelle gesellschaftliche Debatten", so Dr. Aris. Am 3. Oktober 2022 ist die Sächsische Landesbeauftragte von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit einem Infostand beim Tag der offenen Tür im Sächsischen Landtag vertreten.

  • Härtefallfonds für politisch Verfolgte der SBZ/DDR erneut voll ausgeschöpft

    In diesem Jahr erhalten 21 ehemalige politisch Verfolgte der SBZ und DDR Unterstützung aus dem Härtefallfonds des Sächsischen Landtags. Damit werden die dafür bereitgestellten Mittel von 100.000 Euro voll ausgeschöpft. „Viele der ehemals politisch Verfolgten leben heute in prekären Einkommensverhältnissen. Die ihnen zustehenden Ausgleichsleistungen können diese Schieflage meist nur lindern, nicht aber beheben. Ich bin deshalb sehr froh, dass es mit dem Härtefallfonds ein Instrument gibt, diesen Menschen in einer konkreten Notlage niederschwellig und unkompliziert zu helfen“, erläutert die Sächsische Landesbeauftragte, Dr. Nancy Aris. Die Hilfe aus dem Härtefallfonds ist mit einer Einmalzahlung von bis zu 5.000,00 Euro dotiert und fördert die gesellschaftliche Teilhabe und Integration Betroffener.

  • Zum Kinostart von „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ in Dresden und Leipzig

    Am 4. Oktober 2022 feiert der Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ im Programmkino Ost in Dresden seine Sachsenpremiere. Los geht es um 20:00 Uhr. Anschließend kommt Filmjournalist Andreas Körner mit Regisseurin Aelrun Goette ins Gespräch. Am 7. Oktober 2022 wird das Doku-Drama in den Leipziger Passage Kinos gezeigt. Begleitet wird der Filmauftakt in der Messestadt durch ein Filmgespräch mit der Regisseurin sowie Hauptdarstellerin Marlene Burow und Kultfriseur Frank Schäfer. „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ erzählt die Geschichte der jungen Ostberlinerin Suzie, die im Oktober 1989 von der Schule fliegt, zufällig als Fotomodel entdeckt wird und darüber in die schillernde und exzentrische Modeszene der Stadt eintaucht. „Der Film zeigt eindrücklich den politischen Druck im DDR-Alltag und welche Folgen ein Ausscheren haben konnte. Gleichzeitig zeigt der Film auf erfrischende Art, dass die DDR auch bunt war“, so die Sächsische Landesbeauftragte Dr. Nancy Aris.

  • Lesung Lutz Rathenows in der Dresdner Zentralbibliothek am 27. September 2022

    Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Städtischen Bibliotheken Dresden laden gemeinsam für Dienstag, den 27. September 2022, um 19.30 Uhr zur Lesung mit Lutz Rathenow in die Zentralbibliothek im Kulturpalast Dresden ein. Der ehemalige Sächsische Landesbeauftragte Lutz Rathenow stellt sein aktuelles Buch „Trotzig lächeln und das Weltall streicheln“ vor. Mit dem Buch legt Rathenow pünktlich zu seinem 70. Geburtstag einen literarischen Lebenslauf vor. Die Sächsische Landesbeauftragte Dr. Nancy Aris wird die Lesung moderieren. Für die Lesung verlosen wir 3x2 Tickets. Interessenten schreiben bitte eine E-Mail an: lasd@slt.sachsen.de.

  • Neuer Band der Buchreihe erschienen: Bautzen im Dazwischen von Bettina Renner

    „Bautzen im Dazwischen“ heißt der neue Band aus der Buchreihe der Sächsischen Landesbeauftragten. In ihm nimmt Autorin Bettina Renner ihre Leserschaft mit in das Bautzen der 1980er und 1990er Jahre. Sie lässt Menschen zu Wort kommen, die damals viel erlebten und gute Beobachter waren: ein Kirchenvorstand, eine Laborantin, ein Gefängnisleiter sowie Initiatoren des Neuen Forums. Daraus entsteht ein vielschichtig-lebendiges Bild von Bautzen, einer Stadt im Umbruch – zwischen Vision und Enttäuschung, Euphorie und Enttäuschung. Das Buch zeigt eine Bürgergesellschaft, die sich mutig in alle Entscheidungsprozesse einbrachte und den Wandel in die eigene Hand nahm. „Bautzen im Dazwischen“ von Bettina Renner ist im Handel erhältlich.

  • Teilnehmende für Studie von Langzeitfolgen von Zersetzungsmaßnahmen in der DDR gesucht

    Das Verbundprojekt „Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht“ beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Langzeitfolgen von Zersetzungsmaßnahmen und Staatsdoping in der DDR. Für die Studie werden aktuell Betroffene gesucht, die nicht bzw. weniger als drei Monate inhaftiert waren und rehabilitiert sind. Für die Teilnahme an der Studie wird eine Aufwandsentschädigung angeboten. Auch können Fahrtkosten übernommen werden, sollte eine Anreise nach Rostock in Frage kommen. Das Verbundprojekt besteht aus 12 Teilprojekten, die an den Universitäten Leipzig, Jena, Magdeburg und Rostock erforscht werden. Die Studie möchte dazu beitragen, DDR-Unrecht aufzuarbeiten und eine bessere Versorgung und Beratung für Betroffene zu gewährleisten.

  • Sächsische Landesbeauftragte erinnert an Annerose Matz-Donath

    Die Landesbeauftragte trauert um Annerose Matz-Donath. Sie verstarb am vergangenen Samstag kurz vor ihrem 99. Geburtstag. Annerose Matz-Donath war fast zwölf Jahre ihres Lebens in politischer Haft. Sie war überzeugte Liberaldemokratin, die sich der Freiheit und Demokratie verschrieben hatte und nach ihrer Haft einen wichtigen Beitrag für die Aufarbeitung von kommunistischem Unrecht geleistet hat. “Mit Annerose Matz-Donath verlieren wir eine wichtige Stimme der Aufarbeitung kommunistischen Unrechts und die älteste in Hoheneck Inhaftierte. Zeit ihres Lebens wartete Annerose Matz-Donath auf die Eröffnung der Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck. Wenn dies bis zu ihrem 100. Geburtstag gelänge, wäre es ein gutes Signal”, so die Landesbeauftragte Dr. Nancy Aris.

  • Sächsische Landesbeauftragte erinnert an den Tag des Mauerbaus

    Am 13. August 2022 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 61. Mal. Die Sächsische Landesbeauftragte erinnert aus diesem Anlass an das Leid, das die deutsche Teilung für die Menschen in Ost und West brachte: „Auch heute - mehr als drei Jahrzehnte später - bleibt es wichtig, die Erinnerung an die deutsche Teilung und deren Folgen wach zu halten, ihrer Opfer zu gedenken und das Moment der friedlichen Selbstermächtigung im Herbst ‘89 zu würdigen. Historische Bauwerke spielen hierbei eine große Rolle, denn sie sind die sichtbaren Zeichen einer vergangenen Epoche im Heute. Sie wecken Neugier, provozieren Fragen. Deshalb begrüße ich es sehr, dass einer der letzten Grenztürme in Sachsen im vogtländischen Heinersgrün baulich ertüchtigt wird und bald als öffentlich zugänglicher Erinnerungsort genutzt werden kann“, so Dr. Nancy Aris.

  • Dynamische Datenbank hilft fortan Lehrkräften beim Finden der Bildungsangebote der Landesbeauftragten

    Zum Start des neuen Schuljahres steht allen sächsischen Lehrkräften wieder eine dynamische Lehrplan-Datenbank zur Verfügung. Diese unterstützt sie dabei, zum Lehrplan passende Materialien und Angebote zu finden. Auch die Bildungsprojekte der Landesbeauftragten sind nun mit dieser Datenbank verlinkt – ebenso ihr Digital-Projekt „Hi-STORIES“. Die dynamische Lehrplan-Datenbank wurde vom Landesamt für Schule und Bildung vor gut einem Jahr gelauncht. Seitdem wird sie beständig mit Planungshilfen, Lernaufgaben, Links oder digitalen Lernmodulen erweitert. Nach einer Anmeldung im Schulportal Sachsen können Lehrerinnen und Lehrer ihre Inhalte nutzen und sich darauf verlassen, dass diese in puncto Datenschutz und Urheberrecht im Vorfeld geprüft wurden.

  • Digitales Mitmachprojekt Hi-STORIES lädt Jugendliche zur Zeitreise ein

    In unserem Bildungsprojekt "Hi-STORIES" begeben sich junge Menschen auf die Spur der DDR-Geschichte in ihrem Wohnort und erstellen dazu eigene digitale Beiträge. Am 27. Juni 2022 stellten Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Euro-Schulen Leipzig ihre Projektideen vor. Nun startet die praktische Phase: Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in Leipzig auf Spurensuche für ihre eigenen Hi-STORIES. Dazu haben sie sich spannende Themen ausgewählt wie den Mythos Schallplatte, die Punkbewegung in der DDR und die Situation von Homosexuellen. Die Beiträge werden anschließend auf der digitalen Projektplattform veröffentlicht.

  • Zersetzung als Repressionsmethode - Vortrag und Beratung im Stasi-Unterlagenarchiv Chemnitz

    Unter dem Titel „Zersetzung – Repressionsmethode der Stasi“ laden wir am Donnerstag, den 14. Juli, zur Bürgerberatung mit anschließendem Vortrag in den Veranstaltungsraum der früheren BStU-Außenstelle Chemnitz, Jagdschänkenstraße 52, ein. Von 15 bis 17 Uhr besteht dort die Möglichkeit, nach Voranmeldung unter Telefon (0371) 8082-3711 unsere Bürgerberatung zur Rehabilitierung von SED-Unrecht in Anspruch zu nehmen und Anträge auf Stasi-Akten-Einsicht zu stellen. Um 18:00 Uhr folgt der Vortrag zum Thema "Zersetzung - Repressionsmethode der Stasi" durch Dr. Steffi Lehmann vom Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. und Sandra Meier vom Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Bundesarchivs – Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz mit dem Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Eintritt ist frei.

  • Landesbeauftragte bildet Juristinnen und Juristen weiter zur politischen Strafjustiz in der DDR

    „Berlin-Verbot“, „feindliche Verbindungsaufnahme“, „Assi-Paragraph“ – Das alles sind Begriffe, die Jurastudenten heute kaum kennen. Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Dr. Nancy Aris, brachte am 22. Juni 2022 Licht ins Dunkel. In einer rechtshistorischen Fortbildung in der Gedenkstätte Bautzner Straße erklärte sie Rechtsreferendaren, wie sich die Justiz nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland zum Instrument der kommunistischen Partei entwickelte. Die Weiterbildung, die wir regelmäßig für angehende Juristinnen und Juristen anbieten, ist ein wichtiger Bestandteil der juristischen Ausbildung. Sie sensibilisiert für eine kritische Bewertung der Vergangenheit und für eine angemessene Bewertung von Opferschicksalen, die das Leben der Betroffenen bis heute prägen und einer intensiven Beratung bedürfen.

  • Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht

    Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sucht ehemalige Häftlinge, die in einem der „Strafgefangenenarbeitskommandos“ im früheren Stasi-Gefängnis gearbeitet haben. Die dort eingesetzten Frauen und Männer mussten mit ihrer Arbeitsleistung die Versorgung und Instandhaltung der Untersuchungshaftanstalt des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) gewährleisten. Die Frauen waren vor allem in der Küche, als Reinigungskräfte oder Näherinnen beschäftigt. Die Männer arbeiteten als Handwerker und Elektriker oder waren für die Wartung des Stasi-Fuhrparks zuständig. In einem erhalten gebliebenen Küchentrakt des ehemaligen Gefängnisses soll nun eine Ausstellung über das bisher wenig erforschte Thema der Arbeitskommandos entstehen. Hierfür ist die Gedenkstätte dringend auf die Unterstützung ehemaliger Strafgefangener angewiesen, die damals für die Stasi tätig sein mussten.

  • Sächsische Landesbeauftragte erinnert in Görlitz und Leipzig an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953

    Freie Wahlen, der Rücktritt der SED-Regierung und die Deutsche Einheit - Mehr als eine Million Menschen demonstrierten am 17. Juni 1953 in der DDR für diese Ziele. Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Dr. Nancy Aris, erinnert in Görlitz und Leipzig an den Volksaufstand und den Mut der DDR-Bürger, die sich in über 700 Orten in der ganzen DDR gegen die kommunistische Diktatur auflehnten. "Von Sachsen gingen am 17. Juni 1953 wichtige Impulse aus: In Leipzig kam es zu großflächigen Streiks und Demonstrationen in der Innenstadt. In Görlitz vollzog sich bereits ein Machtwechsel. Demonstranten hatten die Machtzentralen der SED besetzt und Gefängnisse befreit. Sie gründeten ein Stadtkomitee und wählten einen neuen Bürgermeister“, erläutert die Sächsische Landesbeauftragte.

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Studie zu den Folgen politischer Inhaftierung in der SBZ und DDR gesucht

    Für eine aktuelle Studie zur Untersuchung der gesundheitlichen Folgen politischer Haft sucht der Forschungsverbund "Landschaften der Verfolgung" ehemals politische Inhaftierte der DDR und SBZ sowie deren Kinder. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob die politische Inhaftierung Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit der ehemals politisch Inhaftierten und deren Nachkommen hat. Ehemals in der SBZ und DDR politisch Inhaftierte oder deren Kinder können sich direkt beim Forschungsverbund anmelden. Am Forschungsverbund beteiligen sich verschiedene universitäre Forschungseinrichtungen, Gedenkstätten und Institutionen der DDR-Aufarbeitung.

  • Sächsische Landesbeauftragte erinnert an die Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze

    Vor 70 Jahren, am 26. Mai 1952, beschloss der DDR-Ministerrat im Rahmen der „Aktion Ungeziefer“ die Aussiedlung von Menschen an der innerdeutschen Grenze.In Sachsen erfolgten die Zwangsaussiedlungen vor allem in den Landkreisen Plauen und Oelsnitz.Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Dr. Nancy Aris, mahnt, dass die Opfer dieser perfiden Verfolgungsmaßnahme nicht aus dem Blick geraten dürfen: „Über die Zwangsaussiedlungen auf sächsischem Gebiet ist bislang wenig bekannt. Deshalb nimmt sich unsere Behörde mit einer Forschungsarbeit diesem Thema an und trägt damit zur Aufarbeitung dieses düsteren Kapitels bei. Für die Betroffenen aber ist es unumgänglich, endlich eine angemessene Wiedergutmachung zu erhalten.“

  • Bundesweiter Kongress über Bilanz und Perspektiven der Aufarbeitung des SED-Unrechts vom 20. bis 22. Mai in Rostock

    Über den aktuellen Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutieren vom 20. bis 22. Mai 2022 in Rostock 200 Teilnehmer auf dem 25. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen. Der Kongress zieht eine Bilanz der juristischen Aufarbeitung des politischen Unrechts in der DDR von der strafrechtlichen Verfolgung der Täter bis zur Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer. Darüber hinaus beschäftigt der diesjährige Bundeskongress sich mit der Frage, wie den Betroffenen neben der juristischen und finanziellen Wiedergutmachung zukünftig auch psychologisch geholfen werden kann.

  • Die Sächsische Landesbeauftragte auf der 14. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung in Suhl

    Vom 28. bis 30. April 2022 präsentierten wir unsere Arbeit und aktuelle Bildungsprojekte auf der 14. Geschichtsmesse in Suhl. Unter dem Titel "Demokratie unter Druck" stand auf der diesjährigen Geschichtsmesse das Spannungsfeld zwischen Freiheit, Protest und Extremismus in Deutschland und Europa nach 1989/90 im Mittelpunkt. Auf der Podiumsdiskussion "Die Grenzen der Demokratie. Freiheit und Protest im vereinten Deutschland" betonte die Sächsische Landesbeauftragte die große Chance der politischen Bildung, um jungen Menschen historische Zusammenhänge anschaulich begreifbar zu machen. Darüber hinaus stellten wir unser aktuelles digitales Mitmachprojekt "Hi-STORIES. Geschichte vor Ort" vor und waren mit einem Infostand auf der Messe vertreten.

  • Besuch der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke bei der sächsischen Landesbeauftragten

    Am 4. Mai traf sich Dr. Nancy Aris mit der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke, um über Handlungsbedarfe bei der Rehabilitierung von SED-Unrecht zu sprechen. Denn trotz der Novellierung der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze im November 2019 bestehen weiterhin Defizite: So scheitert die Anerkennung von Haftfolgeschäden häufig an der zähen Umsetzung durch die entsprechenden Ämter. Auch gibt es weiterhin Opfergruppen, die noch keinen Zugang zu Rehabilitierung und Unterstützung haben. Wichtig ist daher eine Nachjustierung der Reha-Gesetze und die Schaffung von zusätzlichen Instrumenten. Ein weiteres Thema des Treffens war die Förderung der Erinnerungskultur in Sachsen am Beispiel des ehemaligen Frauengefängnisses Hoheneck.

  • Landesbeauftragte würdigt Historiker Manfred Wilke

    Pressemitteilung

    Am 22. April 2022 verstarb der Soziologe und Zeithistoriker Manfred Wilke im Alter von 80 Jahren. Wilke galt als einer der Köpfe der deutschen Kommunismusforschung. Doch beschäftigte er sich nicht nur als Forscher mit der Geschichte des Realsozialismus, sondern auch als aktiver Unterstützer osteuropäischer Dissidenten. Nach dem Mauerfall setzte sich Manfred Wilke im universitären Bereich intensiv für eine schonungslose und nachhaltige Aufarbeitung der DDR ein.

  • Hi-STORIES – Landesbeauftragte startet mit neuem Bildungsprojekt

    „Hi-STORIES. Geschichte vor Ort“ heißt das neue, digitale Mitmachprojekt der Landesbeauftragten. Es ist Teil des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ und möchte Jugendliche dafür gewinnen, sich über ein konkretes Datum eigenständig-kreativ mit einem Ort, einem Ereignis oder einem Objekt auseinanderzusetzen, welches einen Bezug zur Geschichte der SBZ, DDR oder Transformationszeit hat. Herauskommen soll ein digitaler Beitrag, beispielsweise ein Podcast, eine Kurzgeschichte oder eine Fotoserie, die die Landesbeauftragte auf der Projekt-Website sowie über Präsenzveranstaltungen präsentiert.

  • Ausstellung "Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch“ in Großenhain

    Vom 12. April bis zum 10. Juni 2022 ist die Ausstellung "Die DDR - Zwischen Repression und Widerspruch" der Sächsischen Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur im Museum Alte Lateinschule in Großenhein zu besichtigen. Die Wanderausstellung erzählt die Geschichte der DDR im Spannungsbogen von Unterdrückung und Auflehnung. In chronologischer Reihenfolge werden die wichtigsten Ereignisse und die dahinterstehenden Strukturen dargestellt. Persönliche Schicksale geben den Ereignissen ein Gesicht. Tausende waren von staatlichen Maßnahmen wie Mauerbau, Zwangsumsiedlungen und Gleichschaltung im SED-Staat betroffen. Das letzte Kapitel fragt nach den Folgen und dem Umgang mit dem DDR-Unrecht heute.

  • Glasfäden – Interaktive Comic-App gibt Einblick in die Geschichte der Vertragsarbeit in der DDR

    Die interaktive Comic-App "Glasfäden" vermittelt Einblicke das Leben der Vertragsarbeiter in der DDR. Aus Sicht zweiter Frauen erzählt die Comic-App, die persönlichen Erfahrungen und vietnamesischer Vertragsarbeiterinnen in der DDR. Anfang 1989 lebten noch weit über 90.000 von ihnen in der DDR. Ein Jahr später waren es nur noch knapp 30.000, die bleiben konnten. Heute leben sie mit ihren Familien bereits in der dritten Generation in Deutschland und nur wenige Geschichtsbücher erzählen ihre Geschichten.Interessierte können die App auf Vietnamesisch, Deutsch und Englisch nutzen. Glasfäden steht kostenlos auf der Webseite und über den Apple Store oder Google Play zur Verfügung. Das Projekt wird im Rahmen des Projektes neue unentd_ckte narrative 2025 des Chemnitzer Vereins ASA-FF koordiniert.

  • Sächsische Landesbeauftragte förderte Retrospektive des Dresdner Filmfests

    Das 34. Filmfest Dresden zeigte vom 5. bis 10. April 2022 die besten internationalen Kurzfilme. Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur förderte die Retrospektive „Umbrüche“, in der Filmbeiträge des Regisseurs Steffen Reck gezeigt wurden. Die Retrospektive widmete sich der Zeit zwischen zwei Gesellschaftssystemen und schlug einen Bogen zwischen der DDR und dem Transformationsprozess 1990. Gezeigt wurde der Film "Gesicherte Ufer", der das Jahr 1990 in Radebeul und Dresden dokumentiert. Zudem wurden vier Kurzfilme des Filmemachers gezeigt, die Anfang der 1980er Jahre in der DDR entstanden sind.

  • Beratungsinitiative der Landesbeauftragten - Auch 2022 für Sie vor Ort

    Wir starten mit unseren diesjährigen Vorort-Beratungen am 14. März 2022 in Eilenburg.

  • Aktuelle Bände der Buchreihe der Landesbeauftragten

    BAND 18: Als der Sozialismus aufs Dorf kam von Nancy Aris/ Wolfram Männel (Hrsg.) · BAND 19: Erwachsenwerden hinter Gittern von Falk Mrázek

Unser Berater vor Ort - Utz Rachowski
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